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Glasfaserbeton im niederländischen Wasserbau
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Tausende von Kilometern kleiner Kanäle gibt es in Holland, deren Ufer gegen Wellenschlag und allmählichen Bodenabtrag geschützt werden müssen. Schon seit Jahren leisten dabei Uferschutzelemente aus Glasfaserbeton gute Dienste. Diese und andere Bauteile lassen sich günstig mit der Durapact-Technologie produzieren.
Von Edwin Engberts, Fydro BV,
Harderwijk/Niederlande
und Wolfgang Weiser, IVW GmbH,
Düsseldorf
Uferschutzelement auf Glasfaserbeton mit rückseitigen Versteifungsrippen
Die Niederlande gelten in Europa als das Land der Wasserbaukunst. Dabei wird vor allem an die Leistungen der Ingenieure im Deichbau an der Küste und den großen Flüssen gedacht.
Doch auch an den Kanälen müssen sich die Menschen beharrlich gegen das Wasser zur Wehr setzen. Von den 4566 km Binnenwasserstraße sind der überwiegende Teil unspektakuläre kleine Wasserstraßen, die in vergangenen Jahrhunderten angelegt wurden.
Sie dienen einerseits der Entwässerung des sehr tief liegenden Landes, andererseits aber auch als Wasserwege im wörtlichen Sinne.
Die Kanäle werden für den Transport von Menschen und Material benutzt. Vergleichbar
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Teilansicht einer Durapact-Anlage, rechts das Steuerpult.
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ist dies in Deutschland vielleicht mit einigen Gegenden des Emslandes oder dem Spreewald im südlichen Brandenburg.Der Bootsverkehr verursacht Wellenschlag, der ohne Gegenmaßnahmen zu einem allmählichen Bodenabtrag am Ufer und damit letztlich zu einer Verlandung der Kanäle führen würde. Der Uferschutz liegt also im Interesse der Kommunen, die hierfür auch die Verantwortung tragen. Traditionell verbaute man die Ufer in den Niederlanden - wie wohl überall - mit Holz. Später kamen auch Elemente aus Recycling-Kunststoff auf. Seit einigen Jahren sind Uferschutzelemente aus Glasfaserbeton (GFB) eine dritte Möglichkeit. Sie haben heute bereits etwa 25 % Anteil an diesem nicht kleinen Marktsegment.
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Glasfasermatte aus sog. Chopped strands, wie sie auch für die Produktion der Uferschutzelemente verwendet wird.
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Ideale EigenschaftenDer Verbund von Feinbeton und alkali-resistenten Glasfasern, den sog. AR-Glas-fasern, besitzt viele für den Wasserbau günstige Eigenschaften. Der wichtigste Vorteil sind jedoch die hohen Zug- und Biegezugfestigkeiten des Materials. Dadurch können dünne und trotzdem hochfeste Bauteile hergestellt werden, die durch ihr geringes Gewicht außerordentlich montagefreundlich sind. Die dünnen Betonteile mit alkaliresistenten Glasfasern sind witterungsbeständig, korrosionsfrei und resistent gegen im Wasser eventuell auftretende Verschmutzungen. Zwei Verfahren sind für die Herstellung von Glasfaserbeton weit verbreitet. Im Pre-Mix-Verfahren werden die AR-Glasfasern dem Mischprozess beigegeben. Die andere Möglichkeit ist das Zusammenführen von Matrix und geschnittenen Glasfasern erst im Spritzkopf und das nachfolgende gemeinsame Spitzen in eine Form. Beide Verfahren arbeiten diskontinuierlich und erfordern mehrere, zumeist per Hand auszuführende Arbeitsschritte.
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